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Die Landschaft Brandenburgs ist eine über die Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft. Regionen, wie die Prignitz, erinnern mit ihren vielschichtigen Sichtachsen aus Wald- und Feldflur stark an englische Landschaftsparks. Die höchsten Orientierungspunke in der Landschaft waren die Kirchtürme der Ortschaften. In einem Dorf angekommen, konnte man immer schon den nächsten Ort an seiner Kirchturmspitze lokalisieren. Die Neuzeit brachte Hochspannungsleitungen, die hie und da die Landschaft zerschnitten, aber den Charakter derselben dennoch nicht zerstörten.
Die Entdeckung unserer Landschaft als gigantisches Industriearsenal für die übermäßige Aufstellung von durchaus fragwürdigen Windkraftanlagen zerstört unser Land und die Lebensqualität seiner Bewohner hingegen nachhaltig.
Wozu? Cui bono ?!
Deutschland stellt nur 1 Prozent der Weltbevölkerung, ist nicht an der
unverantwortlichen Bevölkerungsentwicklung auf der Erde beteiligt und
nimmt lediglich mit rund 3 Prozent am weltweiten Kohlendioxidausstoß
teil. Das ist statistisch ein nicht signifikanter Wert, i.e., ob es uns
Deutsche samt unserem CO2 gibt, oder auch nicht, hat keinerlei Einfluss
auf das Klimageschehen unserer Erde.
Das Bundesumweltministerium räumte zudem in seiner Statistik (Stand
06/2008) ein, dass die - bei dem schon bestehenden Aufwand - durch Windkraftwerke erzeugte Energie nur 1% des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland beträgt (sic !).
Nachzulesen bei:
www.bmu.de ...
auf Seite 12 unter % "Anteil am gesamten Primärenergieverbrauch"
Kritik am Deutschen Windmühlenwahn (doomsdayers and rent seekers !) der sowohl als unökonomisch als auch als unökologisch eingestuft wird, auch im Ausland: Financial Post: Wind power is a complete disaster
Nichtsdestotrotz sind
wir der Gemeinschaft einen verantwortungsvollen Umgang mit der
Umwelt schuldig !
Aber nicht durch blindwütigen Aktionismus, der kaputt macht,
was verantwortungsbewusste Zeitgenossen versuchen zu schützen und zu bewahren -
unsere Landschaft, unsere Kultur und seine Menschen !
"Sag mir wo du stehst"
ist ein bekannter Titel aus dem politischen Liedgut der ehemaligen DDR.
Wo die Prignitz heute steht, lässt sich in aller Deutlichkeit im (am 15.
Mai 2009 in Kraft getretenen) Landesentwicklungsplan ablesen. Das
Augenmerk richtet sich für die Zukunft auf die Entwicklung des Berliner
Umlandes. Aussterbenden Randregionen, wie der Prignitz, garantiert man
letztendlich nur noch eine existenzielle Grundversorgung der
verbleibenden Bevölkerung. Nachzulesen bei
http://gl.berlin-brandenburg.de/landesentwicklungsplanung/lepbb.html
Wer diese Entwicklung aufhalten oder gar umkehren will, wird sich gegen eine Zerstörung der Landschaft auflehnen und gleichzeitig aufzeigen und vorleben müssen, wie (er)lebenswert die Prignitz ist. Ein breit gefächertes kulturelles Angebot gehört dazu.
Hier ein paar Bilder von der Kundgebung am 15.5.2010 in Berlin:
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6 Grad
Celsius und Regen. Da war keine Spur von wegen Erderwärmung. Feeling: für mich wie auf den ersten Anti-AKW Demos. Auf dass aus der Anti-WKA Bewegung eine ebenso große Kampagne erwächst ! Mutiges Bürgerengagement gegen politische Dogmen und eine durch das EE-Ermächtigungsgesetz finanzkräftige Lobby ! |
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© hygoBB Juli 2010

Dazu eine kommentierte Zusammenfassung
... >> PDF-Datei lesen
DER SPIEGEL (10/2010):
VGL(April 2010):
RBB Rundfunk Berlin Brandenburg15.5.2010:

Ankündigung einer Tagung 2011 auf Sylt (PDF-Datei)
... >> weiterlesen